Crosby für seine Pens zum Ausgleich – Morgen Spiel 3 um 20 Uhr!

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Es war angerichtet, Spiel 4 in der Serie zwischen den Penguins und den Devils. Die in rot spielenden Teufel, mit dem Rückendwind des deutlichen 5:2 Erfolges aus Spiel drei, legten los wie die Feuerwehr. Direkt das erste Überzahlspiel wird durch Taylor Hall nach feinem Pass von Youngster Hischier zur 1:0 Führung genutzt. Generell wirkten die Devils so, als hätten sie sich auf die Spielweise der Penguins eingeschossen. Vorne immer gefährlich und hinten mit Schneider einen starken Rückhalt, das Rezept für eine nicht unverdiente Führung zum ersten Pausentee.
In Abschnitt zwei wollten die Penguins aber diesmal mehr Offensivkraft aufs Eis bringen und dennoch brauchte es eine Weile ehe Kapitän Sidney Crosby, der später noch zum Mann des Abends avancieren sollte, einen scharfen Pass von Patric Hornqvist auf engstem Raum verwerten kann. Das 1:1 zu diesem Zeitpunkt sicherlich leistungsgerecht und der erhoffte Dosenöffner für die Penguins.
Die Moral der Mannen um GM Julio war dann abermals gefragt, denn anstelle der Penguins Führung zieht es Severson in den Slot und sein Handgelenkschuss schlägt im Giebel hinter Matt Murray ein. Frust machte sich auf der Penguins Bank breit, die ein oder andere Gatorade Flasche soll geflogen sein, denn das Defensivverhalten der Pinguine erneut inakzeptabel. Die logische Konsequenz: Alles nach vorne werfen. Doch es sollte bis fünf Minuten vor dem Ende dauern, ehe sich dieser Einsatz bezahlt machen sollte. Auf einmal eine riesige Lücke in der Hintermannschaft der Devils, Crosby schaltet schnell und setzt Phil Kessel am zweiten Pfosten in Szene, der Winger lässt sich nicht zweimal bitten, schießt Schneider zwar noch an, versenkt den Puck aber dennoch zum verdienten 2:2 Ausgleich im Netz. Und der Doppelschlag sollte folgen: Erneut ist es Crosby, erneut ist es eine riesige Lücke die sich auftut, erneut ist es der Pass an den rechten Pfosten der Devils – diesmal ist Hornqvist zur Stelle und netzt drei Minuten vor Ende zur Führung für Pittsburgh ein. Während der ein oder andere Devils Verantwortliche wild auf die Schiedsrichter einredete (man hatte eine Torhüterbehinderung gegen Schneider gesehen), bemühten die Zebras nicht einmal den Videobeweis und entschieden auf Tor für Pittsburgh. New Jersey sollte bis zur Schlusssirene nicht mehr sonderlich gefährlich werden und so steht es nach vier Spielen in der Serie 2:2 unentschieden.

Bereits am morgigen Dienstag folgt gegen 20:00 Uhr das nächste Match, die Serie geht zurück nach Pittsburgh und beide Teams wollen den so wichtigen dritten Sieg, um den Druck auf den Gegner entsprechend zu erhöhen. Auch dieses Spiel könnt ihr unter www.twitch.tv/JulioK91 live mitverfolgen. Eines ist sicher: Spannung ist in dieser Serie bisher genug geboten.

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